Rendering Quartier Heidestrasse

„B. The Future“ im Kornversuchsspeicher

„B. The Future“ im Kornversuchsspeicher – Das Quartier Heidestrasse als Kompass für die Stadt des 21. Jahrhunderts

  • Bürogebäude QH Track mit DGNB-Gold vorzertifiziert
  • Mobilität, Wohnen, Vernetzung, Kultur und Arbeit im Fokus zukunftsfähiger Quartiersentwicklung

Berlin, 15. Juni 2018 – Am gestrigen Abend erörterten im ehemaligen Kornversuchsspeicher am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal Experten und Projektentwickler unter dem Titel „B. The Future“ nicht nur, wie Stadt im 21. Jahrhundert neu gedacht, sondern vor allem wie sie real gebaut wird. Der Entwickler des Quartier Heidestrasse, die Taurecon GmbH sowie der Projektsteuerer Drees & Sommer stellten gemeinsam das Quartier Heidestrasse vor, das die nördlich des Berliner Hauptbahnhofs entstehende Europacity wesentlich prägen wird.

Den Höhepunkt des Abends stellte gleich zu Beginn der Veranstaltung die Verleihung des DGNB-Vorzertifikats in Gold für das Bürogebäude QH Track. Entlang der westlich des Quartier Heidestrasse verlaufenden Bahngleise werden nach Plänen des Büros EM2N Architekten bis voraussichtlich 2023 neun Baukörper mit fünf beziehungsweise 14 Vollgeschossen errichtet. Damit entstehen rund 104.000 Quadratmeter Bürofläche für zirka 8.500 Arbeitsplätze.

Unter dem Titel „B. THE FUTURE – REAL ESTATE INNOVATION“ konnten sich die Gäste an Infotischen zu verschiedenen Aspekten des zukünftigen Quartiers informieren und Standpunkte austauschen. Darunter mit Vertretern der fünf Architekturbüros, die das Quartier Heidestrasse gestalten. Ein inhaltlicher Fokus der Erörterungen lag auf den Faktoren Mobilität, Wohnen, Vernetzung und Kultur.

Thomas Bergander, Geschäftsführer des Projektentwicklers Quartier Heidestraße GmbH, äußerte sich erfreut über den Abend: „Ich bin sehr zufrieden, nicht nur mit den Inhalten, sondern vor allem auch mit dem Verlauf. Der offene Austausch mit Fachleuten und Partnern ist essentiell, um die Berliner Mischung der neuen Generation realisieren zu können, das Nebeneinander von Leben, Arbeiten und Wohnen. Das abwechslungsreiche und inspirierende Feedback ist wichtig, um ein lebenswertes Quartier mit Kiezcharakter zu entwickeln, das wir mit dem Quartier Heidestrasse unter dem Motto „Mix it like Berlin“ bieten möchten.“

Das Quartier Heidestrasse wird als lebendiger neuer Kiez aus Wohn- und Bürogebäuden, Gewerbe, öffentlichen Straßen und Plätzen sowie Grünflächen entwickelt. Cafés, Restaurants und ein Nahversorgungszentrum in der Quartiersmitte schaffen ein angenehmes, trendiges Wohn- und Arbeitsklima. Insgesamt sind im Quartier Heidestrasse rund 295.000 m²  BGF Gewerbe- und Einzelhandelsflächen sowie rund 920 Wohnungen geplant – 25 Prozent davon als geförderter Wohnungsbau im Sinne des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung.


Welttournee von Anastassiya Dranchuk startet im Kornversuchsspeicher in Berlin

Welttournee startet im Kornversuchsspeicher in Berlin

Zu dem Konzert in der Europacity an der Heidestraße kam viel Prominenz aus Gesellschaft und Politik wie Gräfin Isa von Hardenberg und Berlins Innensenator Andreas Geisel. Ihren sehr emotionalen Auftritt hat Anastassiya Dranchuk bewusst mit „Zurück ins Spiel“ betitelt.

Schon als 12-Jährige folgte sie dem Ruf der Hochschule für Musik und kam aus Kasachstan nach Berlin. Von hier aus bereiste sie weltweit die Konzertsäle. Im Eifer ihrer Weltkarriere ist sie den Formalien der Berliner Ausländerbehörde nicht immer nachgekommen, diese entzog ihr im Herbst 2016 die Aufenthaltsgenehmigung und ihren Reisepass. Inzwischen hat sie beides wiedererhalten, jetzt ist sie zurück in den großen Konzerthäusern der Welt.

Das Konzert im Kornversuchsspeicher steht in einer Reihe von prominenten Veranstaltungen mit Ausstellungen, Diskussionen und Konzerten an diesem Ort. Die Events finden regelmäßig bis Anfang Juli statt und werden im Oktober nach vorsichtigen Sanierungsmaßnahmen fortgesetzt.

Weltturnier startet im Kornversuchsspeicher

Der Kornversuchsspeicher am Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal ist ein einzigartiges Industriedenkmal. Er wurde errichtet, um die Versorgung der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts rasant anwachsenden Berliner Bevölkerung mit neuen Lager- und Transportmethoden für Getreide zu sichern und zu verbessern. Als der Speicher am 1. Oktober 1898 eröffnet wurde, war das ein Zeichen für Aufbruch, Erneuerung und Innovationsgeist an der Schwelle zum 20. Jahrhundert. 120 Jahre später nehmen die Adler Real Estate, KauriCab und Taurecon, drei Unternehmen aus der Immobilienbranche diesen kreativen Fortschrittsgedanken gemeinsam wieder auf und stellen das weithin sichtbare Denkmal in der Europacity als Art-Lab und Raum für Innovationen zur Verfügung. Die Ideen, die in dem historischen Backsteinbau entwickelt werden, sollen auch über diese Zwischennutzung hinaus den Spirit der neu entstehenden Quartiere nördlich des Hauptbahnhofs prägen. Neue Räume sollen gestaltet und Veranstaltungen fortgesetzt werden, um so gemeinsam den Grundstein für eine lebendige, innovative und weithin strahlende Europacity zu legen, zu der die Wasserstadt Mitte und das Quartier Heidestrasse gehören.

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www.quartier-heidestrasse.com


Kunstausstellung im Kornspeicher

Ausstellung „Harf Zimmermann | ASSERVATE“

Berlin, 11. April 2018 – Am heutigen Abend wird die Ausstellung „Harf Zimmermann | ASSERVATE“ im historischen Kornversuchsspeicher in Berlin-Mitte eröffnet. Die Ausstellung zeigt 30 Fotografien aus 30 Jahren (1988 – 2018) zum Thema Berlin und wurde von Felix Hoffmann, Hauptkurator von C|O Berlin, kuratiert.Die Ausstellung läuft bis zum 22. April 2018.

Unterstützt und präsentiert wird die Ausstellung von Thomas Bergander, Geschäftsführer der
Taurecon GmbH, dem Entwickler des „Quartier Heidestrasse“ in der Europacity.

Ein Trabbi 500 in einer leeren Straße, der Blick in einen mit Stuck beladenen Innenraum und die Schlossbaustelle des Humboldtforums im Zentrum Berlins – Harf Zimmermanns Fotografien spiegeln die Veränderungen einer Stadt wider, die sich wie keine andere europäische Metropole seit 1989 gehäutet, verändert und neu erfunden hat. Schlaglichtartig stehen alle drei Orte auf unterschiedliche Art für den Wandel der Zeit, denn obwohl es in der DDR durchaus Autos gegeben hat, steht der Trabant in einer autofreien und menschenleeren Straße in Ostberlin.

Ebenso zeigt der Blick in den Spiegelsaal von Clärchen’s Ballhaus in Berlin-Mitte, wie sich ein vom Zweiten Weltkrieg halb zerstörter Innenraum über die gesamte Zeit der deutsch-deutschen Teilung konserviert hat und erst in den 1990er-Jahren wiederentdeckt wurde. Und zum Dritten verweist die Schlossbaustelle auf den Ort, an dem zuvor der Palast der Republik stand und nun ein Hoheitssymbol des Wilhelminischen Kaiserreichs neu entsteht – aus Beton. Der Blick auf jene Orte im Osten der Stadt zeigen, wie sich offene Brüche schließen und neue entstehen.

Berlin hat im Gegensatz zu anderen Orten keine kontinuierliche, sondern eine komplizierte und
wechselvolle Geschichte – geprägt von Preußen, dem „Dritten Reich“, der Berliner Mauer, dem Kalten Krieg und der Wiedervereinigung. Darin hat diese Stadt im Gegensatz zu anderen Großstädten eine Vergangenheit. Die schon bis zum Fall der Mauer entstandenen Zäsuren werden nun abermals überformt. Mit seinen Großbildkameras auf Stativ, auf sehr großen Negativen dokumentiert Zimmermann die Simultaneität des Übergangs. Seine Bilder zeigen den Wandel, das Scheitern und den Erfolg als ein Dazwischen.

Kein anderer deutscher Fotograf hat, mit Konzentration auf Ostberlin, über einen so langen Zeitraum und mit der immer gleichen handwerklichen Meisterschaft Orte dokumentiert, die diesen Wandel beschreiben und sichtbar werden lassen. Mit seiner Liebe zum Detail ist Zimmermann Chronist einer Zeit, die vergangen ist und gleichzeitig neu entsteht. Gerade an jenen Orten, die er dokumentiert, wird deutlich, wie unterschiedlich mit Bausubstanz, Architektur und Lebensraum umgegangen wird. Die Fotografien von Zimmermann sind Zeitkapseln, die festhalten was war, und geben einen Ausblick darauf, was sein wird.

Harf Zimmermann | ASSERVATE
Fotografien 1988 – 2018
Kornversuchsspeicher
Heidestraße 20c, 10557 Berlin
12. bis 22. April, täglich geöffnet 13 bis 18 Uhr
Eintritt: frei.

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